Zwai

Zwei Haie kreisen hungrig um einen Schwarm bunter Fische – und mitten drin versucht ihr bei „Zwai“, eure eigenen Fische in Sicherheit zu bringen und dabei möglichst viele Punkte zu sammeln. Das kleine Kartenspiel richtet sich an zwei bis vier Personen ab acht Jahren und verläuft über drei kurzweilige Runden. Ziel ist es, durch geschicktes Platzieren der eigenen Karten im Raster Punkte zu sichern, ohne am Ende von den Haien gefressen zu werden.

Zu Beginn erhält jeder von euch ein Kartenset in einer Farbe, bestehend aus 23 Karten. Die Karten zeigen jeweils eine bestimmte Anzahl an Fischen. Abhängig von der Spieleranzahl zieht jeder eine festgelegte Anzahl Karten auf die Hand. In der Tischmitte werden zwei Haifiguren platziert, die als ständige Bedrohung über dem entstehenden Fischschwarm lauern.

Zwai: So wird es gespielt

Der Spielablauf des Familienspiels st schnell erklärt: Reihum wird jeweils eine Karte offen in die Tischmitte gelegt, wodurch nach und nach ein gemeinsamer Schwarm entsteht. Dieser Schwarm nimmt im Verlauf der Runde die Form eines 4×4-Rasters an. An jede gelegte Karte darf nur waagrecht oder senkrecht angelegt werden, und es darf niemals über das vorgegebene Rastermaß hinaus gebaut werden. Die Position der beiden Haie wird kontinuierlich überprüft und angepasst: Nach jedem Zug wird geschaut, in welcher Reihe und Spalte die meisten Fische liegen. Die Haie bewegen sich immer zu der Reihe beziehungsweise Spalte mit der höchsten Fischanzahl – es sei denn, es herrscht Gleichstand, dann bleiben sie, wo sie sind.

Grinsende Haie, sympathische Fische: Zwai ist ein lupenreines Familienspiel für Zwischendurch.

Ein exemplarischer Spielzug könnte so aussehen: Ein Spieler legt eine Karte mit drei blauen Fischen an eine bestehende Reihe. Nun wird geprüft, ob diese Reihe oder Spalte die bisher höchste Fischanzahl übertrifft. Ist das der Fall, wird der Hai an die neue Stelle gesetzt. Dies führt oft dazu, dass man nicht nur die eigenen Karten gut platzieren muss, sondern auch die Haibewegungen der Mitspielenden einkalkuliert.

Sind schließlich 16 Karten im Schwarm ausgelegt, endet die Runde. Nun werden die Reihen und Spalten, auf die die Haie zeigen, entfernt. Die Spieler erhalten ihre dort liegenden Karten der eigenen Farbe zurück, mischen sie erneut unter ihren Nachziehstapel. Die übrigen Karten des Schwarms werden zur Seite gelegt und dienen als Punktestapel. Danach startet die nächste Runde mit dem bekannten Ablauf.

Besonderen Reiz entwickelt „Zwai“ (Piatnik) durch die Dynamik zwischen Kontrolle und Unsicherheit. Die Spieler können ihre Karten strategisch platzieren, aber der Einfluss der anderen Spieler und die ständige Bewegung der Haie machen das Geschehen unvorhersehbar. In den beiden Folgerunden wächst die Spannung, denn nun wird nicht nur weiter gepunktet, sondern auch mit dem Wissen gespielt, welche Karten schon im Punktestapel liegen und welche noch kommen könnten.

Varianten für mehr Abweschlung

Für erfahrene Spieler gibt es eine Variante: Statt des starren 4×4-Rasters kann mit einer der beiliegenden Variantenkarten eine andere Formation gespielt werden. So können längliche oder asymmetrische Schwarmformen entstehen, die neue taktische Herausforderungen bieten.

Am Ende der Runde werden alle Fischkarten aus Reihen und Spalten, neben denen ein Hai wartet, entfernt.

Am Ende der dritten Runde werden die Punkte gezählt. Dabei gewinnt, wer die meisten Fische der eigenen Farbe im Punktestapel gesammelt hat.


Zwai – unser Kurzfazit:

Title

„Zwai“ ist ein familientaugliches Karten-Legespiel, bei dem ihr eure Fische im Schwarm positioniert und vor den lauernden Haien in Sicherheit bringen müsst. Ein kleines Spiel für zwischendurch, das schnell erklärt und gespielt ist.

Autor: Dirk Baumann | Piatnik | 2025 | 2 bis 4 Personen | ab 8 Jahren | bis 20 Minuten


Hinweis: Wertungen vergeben wir im Bereich 0 bis 4 Sternen. Spiele mit 0-1,5 Sternen sind sind schlecht, mit 2 bis 2,5 Sternen durchschnittlich. Ab 3 Sternen beginnen die empfehlenswerten Spiele. Nur außergewöhnliche Titel erhalten 4 Sterne („Four-Star Game“).

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